Sonntag, 11. Juli 2010

Südtirol Tag 3

Der Seekofel (2810 m) - ein schon länger von  mir geplantes Projekt, wobei ich nicht genau wußte
ob eine Befahrung möglich ist. Wir starteten schon recht früh um die geplante Route unterzubringen.
Gleich am Anfang eine unglaublich steile Schotterstraße Richtung Seekofelhütte, am Plateau auf etwas
mehr als 2000 m angelangt ging es recht gemütlich weiter. Als ich den Weg am Bergrücken in natura
sah, war nicht nur ich etwas verunsichert. Mit dem Rad am Rücken folgte eine "Besichtigung".
Eine schwere Stelle nach der anderen, stark verblockt und das alles im steilen und teilweise ausgesetzen
Gelände. Jedoch war ich zuversichtlich, bei guter mentaler Verfassung alles bis auf ein paar Stellen zu fahren.
Nach einer gut 30 m langen Seilversicherten Stelle legt sich die Steigung um am Ende gemütlich am Gipfelkreuz zu enden.
Optimal bei der Abfahrt um sich an den stetig schwerer werdenden Weg anzupassen.
Im Endeffekt ging es sogar besser als erwartet, sogar einpaar Meter versicherter Steig konnten befahren werden, nur 2 - 3 Stellen wurden zur eigenen Sicherheit ausgelassen.

Nach einer Jause auf der Hütte ging es dann nochmals einige Hundert Höhenmeter aufwärts.
Eine steile Schotterrinne querend geht es gleich darauf einen unglaublich flüssig zu fahrenden Weg zurück ins Tal. Am Ende zeigte der Trail doch noch mal seine Zähne, wieder einige S4 Stellen und wir sind nach mehr als 9 Stunden wieder beim Auto.

Mein Prädikat: Königstour! wenn auch meine bislang schwerste Abfahrt.


Markus während der Auffahrt, im Hintergrund der Rücken des Seekofels.
Auffahrt von links nach rechts.
























Panorama, zum Vergrößern anklicken.
Wolfgang und ich während des Aufstieges:
Gipfelrast mit Bergdohlen:
Der ungefähre Verlauf des Weges am Bergrücken:

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