Dienstag, 6. August 2019

Soomer 2019

Ein paar Bilder vom Sommerurlaub:







Sonntag, 14. Juli 2019

Projekt Bus Teil 10 Dämmung und Hecktüre

Es dauerte ziemlich lange bis die Temperaturen ein Verkleben der Dämmung zuließen.
(bzw. ich wollte auf Nummer Sicher gehen)
Einige größere Stücke hatte ich schon im Winter zugeschnitten, so kam ich recht flott voran.
Verwendet wurden selbstklebende Armaflex Platten.

Im Schlafbereich wurden über die Dämmung dann ein Stoff darüber geklebt,
das Isoliermaterial selbst ist recht empfindlich.

In der Hecktüre finden der Campingtisch und die 2 Sessel Platz.
Eine paßgenaue Halterung aus Pappelsperrholz wurde in das Blech verschraubt.

Rechts hinter dem Radkasten ist der Radhalter - 2 Rundstäbe sind außermittig gelagert
und können mittels den Schrauben oben befestigt werden. Sie klemmen das Hinterrad
ein, so kann sich nichts bewegen oder umfallen.






Mittwoch, 12. Juni 2019

Morgenstund

Wie aus einer ansich ganz normalen Tour etwas besonderes wird:
einfach den Tourstart auf 4.30 Uhr vorverlegen!
Der erwachente Tag und das vielstimmige Vogelkonzert haben etwas beruhigendes für mich.
Um 7 Uhr war ich schon wieder von meinem Hausberg retour und der ganze Tag lag noch vor mir!






Samstag, 11. Mai 2019

Projekt Bus Teil 9 Inneneinrichtung

Das Holzarbeiten geht weiter:
Der Kleider & Vorratsschrank ist schon fast ganz fertig, der Kühlschrank
und die Sitzgelegenheit samt Tisch sind mal eingebaut.
Der Kasten hat als Besonderheit eine Kühllade eingebaut: für Lebensmittel
die jetzt nicht unbedingt den Kühlschrank brauchen, aber die im Hochsommer
bei mehr als 30° C schneller verderben würden ...
Rundherum mit Styropor und Holz gedämmt, samt einen paßgenauen Deckel.
Die Tiefe der Laden paßt sich genau der Karosserie an.

Im Sessel ist der 230 V Inverter, eine USB Buchse und ein Voltmeter seitlich eingebaut.
Die Tischplatte ist unter dem Lattenrost versteckt und läßt sich sowohl in der oberen
als auch auf klassischer Tischhöhe stufenlos ausziehen. Mit 2 Kniehebelspanner
wird auf beiden Höhen gleichzeitig die Platte geklemmt. (Alleine in diese Klemmvorrichtung
floßen einige Stunden an Planung ein ...)
Mal sehen ob ein Tischfuß notwendig ist, grundsätzlich sollte es ohne funktionieren.

Der Kühlschrank ist höhenverstellbar eingebaut: je älter man(n) wird desto weniger mag
man sich bücken ... ;-) Mal schauen wie sich das in der Praxis bewährt, ansonsten war
alleine schon das Austüfteln, planen und bauen eine schöne Beschäftigung.








Dienstag, 23. April 2019

99 Prozent

Wie jedes Jahr um diese Zeit gibt es eine Ausfahrt am "Psychotrail".
Zum Eingewöhnen an steile Abfahrten und schwierige Stellen.
Das trockene Wetter meinte es gut mit mir und dem Grip und so konnten
die ersten schwierigen Stellen im oberen Abschnitt fehlerfrei bewältigt werden.
Auch die erst letztes Jahr befahrene S-Kurve konnte (fast fehlerfrei) wiederholt werden.
Fast ganz unten wartet dann eine richtig steile Wurzelpassage ... das seit gut
10 Jahren ungelöste Problem!
Im Spätherbst sah ich zum ersten Mal eine Linie die - wenn alles paßt - machbar sein sollte.
Ich befreite damals schon mal die Ausfahrt von Ästen und Kleinzeug, da ich die Kurve
nach dem Wurzelwerk wohl kaum schaffen würde.
Diesmal kam ich zur Stelle und sah sofort (m)eine Linie und hatte die Überzeugung
"das kann heute funktionieren!". Noch ein kurzes abwägen der Situation, nicht zögern & zaudern
und damit unsicher werden, ein fixieren der Linie und - reinfahren!
Das säubern der Ausfahrt war schon gescheid, da ich die Kurve unten nicht schaffte ...
zu viel Schwung baute ich auf den paar Metern auf ... aber ich freute mich schon richtig,
nach all den Jahren die Stelle bewältigt zu haben!
Und warum sind es dann nur 99 Prozent?
Eine Kurve bleibt noch über, so steil und eng, mit einer fiesen Schrägfahrt als Einfahrt ...
Ich habe nicht einmal eine Idee mit welcher Technik sich diese Kurve befahren läßt ...

2 Fotos der Wurzelpassage:




Sonntag, 10. März 2019

Projekt Bus Teil 8 Dachluke

Der Einbau der Dachluke lag mir etwas im Magen ...
Wer bohrt und schneidet schon gerne in ein neues Auto ein 40 x 40 cm großes Loch?
Ein riesengroßes Danke an Roli für seine Hilfe beim Einbau!
Und auch an Franz für das Benutzen dürfen der Halle!
Eingebaut wurde eine Dometic Mini Heki, es ging eigentlich recht einfach
und dicht sollte es auch sein ... ;-)

Das Küchenkastl wurde auch mal für eine "Anprobe" in den Wagen gehievt
und die Befestigungsbleche gebastelt. Mit 2 M8 Sternschrauben wird dann das Kastl
(das auf Rollen steht) seitlich befestigt.






Sonntag, 20. Januar 2019

Winterfreuden

Es wird nicht nur im Keller fleißig gebastelt, auch mein Radl wird bewegt.
Heute war ein richtig schöner Wintertag, knapp unter dem Gefrierpunkt und
viel Sonnenschein. Damit ich wußte ob die Abfahrt eisig ist fuhr ich statt der Straße
den Weg hinauf. Ja - es war stellenweise ganz gut eisig, aber es ging auch ohne Spikes ganz gut.
Abwärts fand ich es sogar einfacher als hinauf, da man glatte Stücke einfach gerade und ohne
Bremsen recht sicher befahren kann.




Projekt Bus Teil 7 Küchenkastl Tuning

Ich hab das Küchenkastl fast komplett zerlegt um die Steher
einer Gewichtskur zu unterziehen ...
Die Vollauszüge samt den Laden sind nun auch verbaut.
Die Laden selbst sind aus Alublech (gebogen) und mit Holzbretter vorne
und hinten versteift. Die Blenden vorne kommen noch.
Die Auszüge wurden jeweils in eine (ausgefräste) Vertiefung montiert,
so kann die Lade innen etwas breiter gebaut werden.
Steht der Aufwand dafür? - Macht es Sinn sein Rad 50 gr. leichter zu machen? ;-)
Würde ich gar nicht auf das Gewicht schauen kann so hätte das Küchenkastl
wohl gut 20 kg statt 12 kg und die Laden wären 4 cm schmäler.

Der Oberschrank ist auch schon angefangen.
Die Anpasserei war etwas mühsam, da der Schrank leicht schräg hängt
und die Ausnehmungen in der Karosserie auch genutzt werden wollten ...




Projekt Bus Teil 6 Die kleinen Helfer

Damit manches leichter bzw. schneller geht - die kleinen Helfer:

Damit ich beim Lattenrost nicht jedes Loch extra ausmessen mußte fertigte
ich ein kleines Brett mit den Bohrungen an. Die Schraube wird in das vorherige
Loch gesteckt und damit paßt schon die nächste Bohrung.

Meine Oberfräse kann ich unter meinen Werktisch montieren, damit gehen viele
Sachen deutlich einfacher. Damit ich den Fräser nicht jedesmal genau einjustieren muß
hab ich ein kleines Holzstück genau auf die Höhe zurecht gesägt.
Ähnlich geht das ganze mit Beilagscheiben, z.B. für Nutfräsungen.

Da ich viele Möbel und Teile mit 12 mm Sperrholz baue hab ich für Bohrungen
eine Bohrlehre mit der Ständerbohrmaschine gebastelt.





Freitag, 4. Januar 2019

Projekt Bus Teil 5 Küchenkastl

Die für mich unangenehmen Arbeiten (Standheizung, Dachluke, Zweitbatterie) schiebe ich
vor mir her - teils auch aus Ermangelung einer beheizten Garage - dafür werke ich schon
fleißig am Küchenkastl. Mit Holz arbeiten freut mich einfach, da darf es ruhig schon mal
einwenig aufwendiger sein.
Grundsätzlich soll das Küchenkastl die meisten Kochutensilien, Frisch & Abwasser, Spüle,
Mistkübel und einen Teil vom Essensvorrat aufnehmen.
Das meiste wird mit 12 mm Pappelsperrholz gebaut, teilweise sogar nur 8 mm.
Wo geht sollen "X" oder dreiecke Verstrebungen das Kastl versteifen und gleichzeitig
das Gewicht senken. Die Ausnehmung hinten ist wegen dem Radkasten.
Der Mistkübel ist außermittig drehbar gelagert, drückt man mit dem Fuß
gegen das untere Ende öffnet er sich. Mit Druck gegen die Oberseite und der Hilfe der Erdanziehung
schließt er wieder. Und damit Gerüche nicht so leicht rauskommen ist über dem Kübel eine
dünne Holzplatte als Deckel eingearbeitet.
Die Stufe daneben soll helfen leichter auf / ins Bett zu kommen.

Nächste Woche sollen die Schubladenauszüge kommen, dann wird an den Laden weiter gebastelt!





Sonntag, 23. Dezember 2018

Projekt Bus Teil 4 Das Bett

Einer meiner Vorgaben für den neuen Bus (bzw. eine Verbesserung gegenüber dem alten)
soll ein Bett sein das immer "bezugsfertig" ist.
Im VW hatte ich im Hochdach einen 3 teiligen Lattenrost, der ausgezogen eine
Liegefläche von ca. 125 x 200 cm ergab. Allerdings konnte man sich dann "unten" nicht
mehr bewegen und man mußte auf ca. 170 cm Höhe raufkraxeln. Sich eben schnell mal
hinlegen war damit nicht so schnell zu bewerkstelligen.
Im neuen Bus soll permanent eine Liegefläche von ca. 195 x 115 cm vorhanden sein.
Das Bett ist quer eingebaut, darunter befinden sich die Räder. Auch soll die Kopffreiheit
so hoch sein dass ich mich aufsetzen kann.
Wenn 2 Leute im Bus schlafen kan ich den Lattenrost auf gut 195 cm ausziehen, bei einer Breite
von fast 180 cm (man schläft dann längs).

Heute konnte ich die Halter samt Schiene großteils fertigstellen.
Auf der Querleisteliegt dann (verschiebbar) der Lattenrost auf.
Für bessere Gleiteigenschafte wird noch ein Igus Teflonband aufgeklebt.
Das ganze Gewicht wird über 4 Punkte in das Blech eingeleitet:Am Ende der senkrechten Halter
sind 8 mm Alubolzen in das Holz verpreßt die sich in die (vorhandenen) Löcher abstützen.
Die M8 Schrauben (Original sind da Verzurrösen eingeschraubt) oben drücken die ganze Halterung nur mehr an die Wand.
An dieser Stelle danke an Jürgen für die technischen Hilfestellungen!

Das hochgestellte Brett wird sicher noch um etwas Gewicht (Ausschnitte) erleichtert
sobald die restlichen Möbel (Küchenkastl, Sitz) fertig sind.
Die Löcher in den 4 senkrechten Halter sparen zwar keine Unmengen an Gewicht,
aber irgendwie kann ich das nicht anders machen ... ;-)
Ebenso ist das Rundfräsen der ganzen Kanten eine Extraarbeit die man im Endeffekt
nicht einmal sieht, aber ... siehe oben!
Und wäre das Fräsen nicht so eine staubige Arbeit, ich würde mich noch viel ärger austoben ...






Sonntag, 16. Dezember 2018

Projekt Bus 3 Der Boden

Mittels großen Kartons hab ich mir eine Vorlage zugeschnitten,
mit diesen dann12 mm Pappelsperrholz zurechtgesägt.
Die Platten liegen auf Holzleisten - teilweise nur reingelegt (wo sollen sie auch hin!?) -
dazwischen 19 mm dickes Armaflex XG als Isolation reingelegt.
Wo sonst die Verzurrösen reingeschraubt sind habe ich
meine Bodenplatten befestigt. Insgesamt ist der Boden 3 teilig, für eine einfachere
Bearbeitung und auch Montage (und falls nötig Demontage).
Darüber wird noch ein PVC (?) Boden verlegt ... sicherlich einfacher zu reinigen,
strapazierfähiger als das weiche Pappersperrholz und falls ich etwas Wasser verschütte
einfach wegwischen.