Am Tag nach der "Land of Sunshine" Tour geht es mit Roli wieder in die Berge.
Die Gegend und Wege sind für mich großteils neu, die Abfahrt war ein Genuß:
nicht zu schwer, nicht zu leicht, am Ende war es zwar unglaublich rutschig und dreckig,
jedoch eine spaßige Herausforderung.
Der obere Teil des Weges samt Landschaft erinnerte uns beide an die Dolomiten.
Schön das man dafür diesmal nicht so weit fahren mußte.
Wieder mal eine Tour wo man zuFrieden und sehr entspannt zurückkehrt.
Sonntag, 25. November 2012
Mittwoch, 21. November 2012
Land of Sunshine
Klassisches Herbstwetter: in den Tälern Nebel, oben auf den Bergen wolkenlos!
Neben dem Berg & Naturerlebnis an diesem Tag war für mich auch die
Wiederholung einer schweren Passage ein Grund zum Freuen.
Fahrer: Wolfgang & Roland.
Fotos: Wolfgang, Tizi & ich.
4-er Bild ist 1920 pix breit:
Neben dem Berg & Naturerlebnis an diesem Tag war für mich auch die
Wiederholung einer schweren Passage ein Grund zum Freuen.
Fahrer: Wolfgang & Roland.
Fotos: Wolfgang, Tizi & ich.
4-er Bild ist 1920 pix breit:
Montag, 19. November 2012
3 Wetter Taft Tour
Die 3 Wetter Taft Werbung würde sich ja auch gut für Reifen anbieten:
Hohe Tauern - Regen: Der Reifen hält!
Semmering - Schlamm: Der Reifen hält!
Hochschwab - Kalkstein: Der Reifen hält!
;-)
Seit meinem letzten Eintrag hier gab es in meinen Hausbergen reichlich Schnee.
Ganz abhalten lasse ich mich davon ja nicht ... immer wieder spukt das Wörtchen
"Winterbefahrung" in meinem Kopf herum ...
Die Auffahrt war ganz okay, 2 Autospuren machten es mir etwas einfacher,
auch war es kalt genug, sodaß der Schnee nicht zu naß und patzig war.
Oben muß man einige Meter in der Ebene bewältigen - kein Thema bei normalen Verhältnissen.
Diesmal galt es bis zu 40 cm Schnee zu durchwühlen. Unglaublich wie anstrengend das sein kann.
Nach oft nur 20 m muß ich zum Verschnaufen stehenbleiben, es ist wie ein maximalkräftiger Sprint!
Sobald es bergab geht, geht die Belastung zurück, dafür muß ich sehr präzise fahren,
da der Schnee natürlich alles rutschiger macht. Umso mehr freue ich mich, da auch die
schwierigeren Sektionen fehlerfrei gelingen.
Ach ja und warum jetzt "3 Wetter Taft Tour"?
Am Start gab es Sonnenschein, oben war es schon bewölkt, während der Abfahrt zuerst
Schneefall der dann in ergiebigen Regen übergegangen ist ... also alles dabei!
Hohe Tauern - Regen: Der Reifen hält!
Semmering - Schlamm: Der Reifen hält!
Hochschwab - Kalkstein: Der Reifen hält!
;-)
Seit meinem letzten Eintrag hier gab es in meinen Hausbergen reichlich Schnee.
Ganz abhalten lasse ich mich davon ja nicht ... immer wieder spukt das Wörtchen
"Winterbefahrung" in meinem Kopf herum ...
Die Auffahrt war ganz okay, 2 Autospuren machten es mir etwas einfacher,
auch war es kalt genug, sodaß der Schnee nicht zu naß und patzig war.
Oben muß man einige Meter in der Ebene bewältigen - kein Thema bei normalen Verhältnissen.
Diesmal galt es bis zu 40 cm Schnee zu durchwühlen. Unglaublich wie anstrengend das sein kann.
Nach oft nur 20 m muß ich zum Verschnaufen stehenbleiben, es ist wie ein maximalkräftiger Sprint!
Sobald es bergab geht, geht die Belastung zurück, dafür muß ich sehr präzise fahren,
da der Schnee natürlich alles rutschiger macht. Umso mehr freue ich mich, da auch die
schwierigeren Sektionen fehlerfrei gelingen.
Ach ja und warum jetzt "3 Wetter Taft Tour"?
Am Start gab es Sonnenschein, oben war es schon bewölkt, während der Abfahrt zuerst
Schneefall der dann in ergiebigen Regen übergegangen ist ... also alles dabei!
Mittwoch, 31. Oktober 2012
Last Chance for 2012?
Letzte Hochtour für 2012? ... eine Woche nach der Tour kam der Wintereinbruch.
Nachdem die Temperaturen stark abgekühlt haben, wird der Schnee in den
höheren Regionen wohl nicht mehr weggehen.
Zusammen mit Martin ging es auf eine schon öfters befahrene Tour, sie gehört zu
den etwas längeren und schwereren im Hochschwabgebiet.
Nicht nur das traumhafte Wetter und die beeindruckenden Berge ringsum waren
ein Highlight, auch das Knacken einer der letzten unbefahrenen Stellen zauberte
uns ein Grinsen in unser Gesicht. Martin darf sich die Krone für die Erstbefahrung
aufsetzen!
Martin während der Auffahrt, um unsere Kräfte zu sparen versuchten wir keine Messlatte zu setzen. ;-)
Erste Abfahrt: "No Crash Zone"!
Finale Abfahrt, immer mit grandiosen Ausblicken.
Anfahrt zur "Luftwurzelstelle", die Stelle ansich ist einfacher geworden, dafür wird die An- und Ausfahrt
immer schwieriger! (Bild ist 1920 pix breit)
Nachdem die Temperaturen stark abgekühlt haben, wird der Schnee in den
höheren Regionen wohl nicht mehr weggehen.
Zusammen mit Martin ging es auf eine schon öfters befahrene Tour, sie gehört zu
den etwas längeren und schwereren im Hochschwabgebiet.
Nicht nur das traumhafte Wetter und die beeindruckenden Berge ringsum waren
ein Highlight, auch das Knacken einer der letzten unbefahrenen Stellen zauberte
uns ein Grinsen in unser Gesicht. Martin darf sich die Krone für die Erstbefahrung
aufsetzen!
Martin während der Auffahrt, um unsere Kräfte zu sparen versuchten wir keine Messlatte zu setzen. ;-)
Erste Abfahrt: "No Crash Zone"!
Finale Abfahrt, immer mit grandiosen Ausblicken.
Anfahrt zur "Luftwurzelstelle", die Stelle ansich ist einfacher geworden, dafür wird die An- und Ausfahrt
immer schwieriger! (Bild ist 1920 pix breit)
Sonntag, 28. Oktober 2012
Neuland
Ende Oktober und es hat Temperaturen wie fast im Sommer.
Wir schwitzen uns langsam unserem Ziel entgegen, insgesamt will das Rad
1300 Hm raufgetragen werden. Wir sind nicht die einzigen die an diesem
Wochenende das Wetter für eine Bergtour nutzen, viele Wanderer sind an
diesem Tag unterwegs. Wie eigentlich immer gibt es ein gutes Auskommen,
man wird oft neugierig gefragt, meist kommt es zu einem kurzen Plauscherl.
Keiner ist ein Platzhirsch der auf sein Recht pocht, gegenseitig macht man sich
Platz am schmalen Weg.
Für mich ist das Gebiet ja Neuland (Dank an Martin für die Tourenplanung).
Oben gab es einige Stellen mit Anspruch, unten ging es flott und "flowig" zum
Ausgangspunkt.
(Fotos von Martin und mir)
Gipfelpanorama (1920 pix breit)
Wolfgang mit seiner neuen Liebe ... ;-)
Wir schwitzen uns langsam unserem Ziel entgegen, insgesamt will das Rad
1300 Hm raufgetragen werden. Wir sind nicht die einzigen die an diesem
Wochenende das Wetter für eine Bergtour nutzen, viele Wanderer sind an
diesem Tag unterwegs. Wie eigentlich immer gibt es ein gutes Auskommen,
man wird oft neugierig gefragt, meist kommt es zu einem kurzen Plauscherl.
Keiner ist ein Platzhirsch der auf sein Recht pocht, gegenseitig macht man sich
Platz am schmalen Weg.
Für mich ist das Gebiet ja Neuland (Dank an Martin für die Tourenplanung).
Oben gab es einige Stellen mit Anspruch, unten ging es flott und "flowig" zum
Ausgangspunkt.
(Fotos von Martin und mir)
Gipfelpanorama (1920 pix breit)
Wolfgang mit seiner neuen Liebe ... ;-)
Bike Park
Mal was anderes: Ich im Bikepark!
Martin und Katja nahmen mich mit nach Saalbach.
2 Tage mit Liftunterstützung, am letzten Tag wurden ein paar Höhenmeter raufgetreten.
Die 2 Bilder entstanden am ersten Tag, ein angenehm warmer, sonniger Tag.
Kontrastprogramm am nächsten Tag: Regen! Erst nach 4 Stunden biken gaben wir uns geschlagen!
Da lernt man auch die Vorteile einer wasserfesten Hose schätzen!
Martin und Katja nahmen mich mit nach Saalbach.
2 Tage mit Liftunterstützung, am letzten Tag wurden ein paar Höhenmeter raufgetreten.
Die 2 Bilder entstanden am ersten Tag, ein angenehm warmer, sonniger Tag.
Kontrastprogramm am nächsten Tag: Regen! Erst nach 4 Stunden biken gaben wir uns geschlagen!
Da lernt man auch die Vorteile einer wasserfesten Hose schätzen!
Mittwoch, 3. Oktober 2012
Der Weg ist das Ziel
Was ist das Ziel einer Bergtour?
Für die meisten ist es wohl der Gipfel selbst.
Für mich als Radfahrer ist es sehr oft die Abfahrt, meist geht es natürlich einher mit
dem Genießen der Bergwelt, das Freuen über besonders schöne Wegabschnitte.
Bei einer der letzten Touren war nur das "dort sein" und der Ausblick vom Gipfel
so beindruckend, das - egal wie die Abfahrt nun sein würde - alles bereits erreicht war.
Hätten wir (Martin und ich) unsere Räder wieder runterschieben müssen, so wäre es
trotzdem ein guter Tag gewesen, alleine an diesem Tag an diesem Ort unterwegs zu sein
war erfüllend genug.

Für die meisten ist es wohl der Gipfel selbst.
Für mich als Radfahrer ist es sehr oft die Abfahrt, meist geht es natürlich einher mit
dem Genießen der Bergwelt, das Freuen über besonders schöne Wegabschnitte.
Bei einer der letzten Touren war nur das "dort sein" und der Ausblick vom Gipfel
so beindruckend, das - egal wie die Abfahrt nun sein würde - alles bereits erreicht war.
Hätten wir (Martin und ich) unsere Räder wieder runterschieben müssen, so wäre es
trotzdem ein guter Tag gewesen, alleine an diesem Tag an diesem Ort unterwegs zu sein
war erfüllend genug.

Sonntag, 30. September 2012
Gipfelsieg im Tal
Das Empfinden, wenn ich als Radfahrer oben auf einen Gipfel ankomme,
ist ein anderes als wenn ich als Fußgänger denselben Gipfel erreiche.
Als Wanderer und Bergsteiger habe ich mein Ziel erreicht, der Abstieg
ist ein Notwendiges Übel. Bei einer Radtour fängt am höchsten Punkt erst
mein eigentliches Tun an. Erst wenn ich wieder heil unten angelangt bin,
mag ich mir (und meinen Bergkameraden) zu dieser Tour gratulieren.
Das Gipfelritual am Endpunkt der Tour.
Wie hat es Hans Kammerlander so schön gesagt:
"Ein Gipfel gehört dir erst, wenn du wieder unten bist - denn vorher gehörst du ihm"
Ein paar Fotoimpressionen vom Herbsturlaub in Oberkärnten:
Bartgeier:
ist ein anderes als wenn ich als Fußgänger denselben Gipfel erreiche.
Als Wanderer und Bergsteiger habe ich mein Ziel erreicht, der Abstieg
ist ein Notwendiges Übel. Bei einer Radtour fängt am höchsten Punkt erst
mein eigentliches Tun an. Erst wenn ich wieder heil unten angelangt bin,
mag ich mir (und meinen Bergkameraden) zu dieser Tour gratulieren.
Das Gipfelritual am Endpunkt der Tour.
Wie hat es Hans Kammerlander so schön gesagt:
"Ein Gipfel gehört dir erst, wenn du wieder unten bist - denn vorher gehörst du ihm"
Ein paar Fotoimpressionen vom Herbsturlaub in Oberkärnten:
Bartgeier:
Mittwoch, 12. September 2012
Yeah x 3
Zwei Tourenberichte befinden sich auf der Englischen Seite meines Blogs!
Einmal ein Ausflug mit Martin zur Eurobike samt Zwischenstopp in Tirol: Push the Button!
Und eine grenzgeniale Tour in den Dolomiten mit Wolfgang: Hit me!
Einmal ein Ausflug mit Martin zur Eurobike samt Zwischenstopp in Tirol: Push the Button!
Und eine grenzgeniale Tour in den Dolomiten mit Wolfgang: Hit me!
Mittwoch, 5. September 2012
Freie Fahrt
Begegnung am Berg:
Wir (Roli und ich) tragen unserer Räder den Weg hinauf, von oben kommt ein Mann in Grün daher,
langer Wanderstock, das Fernglas um den Hals gehängt. Wir weichen an den Wegrand aus,
legen die Räder ab, wir begrüßen uns freundlich.
"Wo fohrts ihr wieda ob?"
"Denselben Weg ... gibt jo eh nur den einen."
"Jo paßt, oba bleibts ma bitte aufn Weg!"
"Na kloar, ohne Wegal mochts fohrn eh kann Spaß!"
Freundlicher Gruß beider Seiten und einen schönen Tag gewunschen.
Dank an diesen Mann (Jäger?) der uns nicht gleich als Verrückte und Naturzerstörer hinstellt,
sondern einfach ganz normal nach unserem Tun fragt.
Leider in meinen Heimatbergen eher die Ausnahme als die Regel.
Wir (Roli und ich) tragen unserer Räder den Weg hinauf, von oben kommt ein Mann in Grün daher,
langer Wanderstock, das Fernglas um den Hals gehängt. Wir weichen an den Wegrand aus,
legen die Räder ab, wir begrüßen uns freundlich.
"Wo fohrts ihr wieda ob?"
"Denselben Weg ... gibt jo eh nur den einen."
"Jo paßt, oba bleibts ma bitte aufn Weg!"
"Na kloar, ohne Wegal mochts fohrn eh kann Spaß!"
Freundlicher Gruß beider Seiten und einen schönen Tag gewunschen.
Dank an diesen Mann (Jäger?) der uns nicht gleich als Verrückte und Naturzerstörer hinstellt,
sondern einfach ganz normal nach unserem Tun fragt.
Leider in meinen Heimatbergen eher die Ausnahme als die Regel.
Sonntag, 2. September 2012
Crash Landing
Ein stabiles Hoch, ausreichend Zeit - Zielgebiet: Osttirol und Oberkärnten.
Auf der Fahrt nach Matrei mache ich einen Zwischenstopp in Kärnten, Mihi guidet
mich in seiner näheren Umgebung. Das angekündigte Hoch ist noch nicht so "hoch",
der Berggipfel ist im Hochnebel eingehüllt. Oben angekommen wird die Jause mit den
Bergdohlen geteilt und wir richten uns für die Abfahrt. Großteils ist der Untergrund mit
Steinen aller Größen bedeckt und sehr lose und rutschig.
Noch ziemlich am Anfang der Abfahrt verhängt sich an einer unschwierigen Stelle mein Vorderrad
und ich kippe Richtung Abhang ... nicht gut, mein Fuß tritt ins Leere und ich springe ab.
Der Hang ist sehr steil und mit Felsen durchsetzt, die Stimme im Hinterkopf sagt mir das ich das
nicht "dalaufe" ... Irgendwie drehe ich mich zum Hang, ein Felsen bremst mich abrupt ab.
Mein Jochbein hat eine Schramme, am Oberschenkel eine stumpfe Verletzung.
Erst später merke ich das meine linken Rippen schmerzen ...
In der weiteren Abfahrt fehlt mir einwenig die "Schneid", aber das ist kein Wunder.
Im letzten Viertel klingt der Weg mit einer guten Mischung zwischen Anspruch und Flow
auf Waldboden aus.
Am Abend treffe ich mich mit Wolfgang in Matrei, er hat sich ein paar Tage vorher die Rippen
beim Fußball spielen geprellt ...!
Nach dem üblich üppigen Frühstück mit Couscous, Speck und Eiern geht es Richtung Berg.
Ein unglaublich steiler Weg zieht sich lange hinauf, danach muß das Rad geschultert werden.
Beide leiden wir mit unserer Prellung, tief einatmen bereitet Schmerzen. Das Wetter ist weit weg
von beständig, zwischendurch spüren wir ein paar Tropfen. 300 Höhenmeter unter dem Gipfel
drehen wir wegen dem Wetter, Müdigkeit und Schmerzen um.
Die Abfahrt ist mittelprächtig, der Weg ist leider nicht sehr gut ausgetreten, aber das ist das Risiko
bei neuen Touren. Nicht immer landet man einen Volltreffer.
Bei schweren Stellen sind wir extrem vorsichtig, beide wollen wir nicht Stürzen ...
Nachdem ich in meinen Kopf das Programm "Horst fährt Rad" neu konfiguriere, geht es besser:
Nur weil ich am Vortag eine Sturz hatte, heißt das ja nicht das ich damit das Radfahren verlernt habe!
"It´s all in your head Baby!"
Am nächsten Morgen brechen wir leider unseren Biketrip ab, wir fühlen uns beide
wie geschlagene Hunde ... An eine normale Tour ist nicht zu denken.
Daheim gibt es mal eine Woche Pause, das Wetter ist jetzt wie angekündigt: heiß und wolkenlos ...
Osttirol:
Auf der Fahrt nach Matrei mache ich einen Zwischenstopp in Kärnten, Mihi guidet
mich in seiner näheren Umgebung. Das angekündigte Hoch ist noch nicht so "hoch",
der Berggipfel ist im Hochnebel eingehüllt. Oben angekommen wird die Jause mit den
Bergdohlen geteilt und wir richten uns für die Abfahrt. Großteils ist der Untergrund mit
Steinen aller Größen bedeckt und sehr lose und rutschig.
Noch ziemlich am Anfang der Abfahrt verhängt sich an einer unschwierigen Stelle mein Vorderrad
und ich kippe Richtung Abhang ... nicht gut, mein Fuß tritt ins Leere und ich springe ab.
Der Hang ist sehr steil und mit Felsen durchsetzt, die Stimme im Hinterkopf sagt mir das ich das
nicht "dalaufe" ... Irgendwie drehe ich mich zum Hang, ein Felsen bremst mich abrupt ab.
Mein Jochbein hat eine Schramme, am Oberschenkel eine stumpfe Verletzung.
Erst später merke ich das meine linken Rippen schmerzen ...
In der weiteren Abfahrt fehlt mir einwenig die "Schneid", aber das ist kein Wunder.
Im letzten Viertel klingt der Weg mit einer guten Mischung zwischen Anspruch und Flow
auf Waldboden aus.
Am Abend treffe ich mich mit Wolfgang in Matrei, er hat sich ein paar Tage vorher die Rippen
beim Fußball spielen geprellt ...!
Nach dem üblich üppigen Frühstück mit Couscous, Speck und Eiern geht es Richtung Berg.
Ein unglaublich steiler Weg zieht sich lange hinauf, danach muß das Rad geschultert werden.
Beide leiden wir mit unserer Prellung, tief einatmen bereitet Schmerzen. Das Wetter ist weit weg
von beständig, zwischendurch spüren wir ein paar Tropfen. 300 Höhenmeter unter dem Gipfel
drehen wir wegen dem Wetter, Müdigkeit und Schmerzen um.
Die Abfahrt ist mittelprächtig, der Weg ist leider nicht sehr gut ausgetreten, aber das ist das Risiko
bei neuen Touren. Nicht immer landet man einen Volltreffer.
Bei schweren Stellen sind wir extrem vorsichtig, beide wollen wir nicht Stürzen ...
Nachdem ich in meinen Kopf das Programm "Horst fährt Rad" neu konfiguriere, geht es besser:
Nur weil ich am Vortag eine Sturz hatte, heißt das ja nicht das ich damit das Radfahren verlernt habe!
"It´s all in your head Baby!"
Am nächsten Morgen brechen wir leider unseren Biketrip ab, wir fühlen uns beide
wie geschlagene Hunde ... An eine normale Tour ist nicht zu denken.
Daheim gibt es mal eine Woche Pause, das Wetter ist jetzt wie angekündigt: heiß und wolkenlos ...
Sonntag, 22. Juli 2012
Immer nie am Meer ...
Einmal etwas anders hier auf meinem Blog: keine Radtouren irgendwo hoch
in den Bergen, sondern ein Kurzurlaub am Meer! Meine Muskeln & Sehnen
freuten sich über das Meerwasser ;-) ... 4 Tage lang fröhnte ich dem faulenzen.
Das Bike war zwar mit, wurde aber nur für Erkundungstouren verwendet,
diese waren aber sehr erfolgreich und ich entdeckte schöne, wenig überlaufene Plätze!
Natürlich gibt es an dieser Stelle jetzt klassische Sonnenuntergangsfotos ... mit Segelboot! ;-)
Und mit Möwe. Vögel sind mir ja ein sehr beliebtes Motiv!
Mein Lieblingsbild von diesem Urlaub darf da natürlich auch nicht fehlen:
Abendstimmung samt Boot an der "Sprossenwand":
in den Bergen, sondern ein Kurzurlaub am Meer! Meine Muskeln & Sehnen
freuten sich über das Meerwasser ;-) ... 4 Tage lang fröhnte ich dem faulenzen.
Das Bike war zwar mit, wurde aber nur für Erkundungstouren verwendet,
diese waren aber sehr erfolgreich und ich entdeckte schöne, wenig überlaufene Plätze!
Natürlich gibt es an dieser Stelle jetzt klassische Sonnenuntergangsfotos ... mit Segelboot! ;-)
Und mit Möwe. Vögel sind mir ja ein sehr beliebtes Motiv!
Mein Lieblingsbild von diesem Urlaub darf da natürlich auch nicht fehlen:
Abendstimmung samt Boot an der "Sprossenwand":
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