Montag, 12. Juli 2010

Reutte

Direkt von Südtirol ging es weiter zu meiner Schwester nach Reutte.
Wie immer sehr entspannend und gemütlich, so konnte ich meine Speicher wieder
voll auffüllen. Am Abreisetag nahm ich noch einen der Hausberge mit.
Etwas mehr als 1100 Höhenmeter mußte das Rad meist tragend und schiebend
hinaufbewegt werden, dann konnte ich eine herrliche Aussicht genießen.

Wie immer wenn ich alleine unterwegs bin, gibt es "nur" Landschaftsaufnahmen.
Am letzten Bild kann man am Kamm den Weg teilweise erkennen.

Südtirol Tag 3.1

Ich muß euch noch mit ein paar weiteren Fotos vom 3. Tag beglücken,
so schön war diese Tour.

Wolfgang & Markus während der Auffahrt:
























und 2 von der Abfahrt:
























Panorama vom Gipfel, zum Vergrößern anklicken.

Sonntag, 11. Juli 2010

Südtirol Tag 3

Der Seekofel (2810 m) - ein schon länger von  mir geplantes Projekt, wobei ich nicht genau wußte
ob eine Befahrung möglich ist. Wir starteten schon recht früh um die geplante Route unterzubringen.
Gleich am Anfang eine unglaublich steile Schotterstraße Richtung Seekofelhütte, am Plateau auf etwas
mehr als 2000 m angelangt ging es recht gemütlich weiter. Als ich den Weg am Bergrücken in natura
sah, war nicht nur ich etwas verunsichert. Mit dem Rad am Rücken folgte eine "Besichtigung".
Eine schwere Stelle nach der anderen, stark verblockt und das alles im steilen und teilweise ausgesetzen
Gelände. Jedoch war ich zuversichtlich, bei guter mentaler Verfassung alles bis auf ein paar Stellen zu fahren.
Nach einer gut 30 m langen Seilversicherten Stelle legt sich die Steigung um am Ende gemütlich am Gipfelkreuz zu enden.
Optimal bei der Abfahrt um sich an den stetig schwerer werdenden Weg anzupassen.
Im Endeffekt ging es sogar besser als erwartet, sogar einpaar Meter versicherter Steig konnten befahren werden, nur 2 - 3 Stellen wurden zur eigenen Sicherheit ausgelassen.

Nach einer Jause auf der Hütte ging es dann nochmals einige Hundert Höhenmeter aufwärts.
Eine steile Schotterrinne querend geht es gleich darauf einen unglaublich flüssig zu fahrenden Weg zurück ins Tal. Am Ende zeigte der Trail doch noch mal seine Zähne, wieder einige S4 Stellen und wir sind nach mehr als 9 Stunden wieder beim Auto.

Mein Prädikat: Königstour! wenn auch meine bislang schwerste Abfahrt.


Markus während der Auffahrt, im Hintergrund der Rücken des Seekofels.
Auffahrt von links nach rechts.
























Panorama, zum Vergrößern anklicken.
Wolfgang und ich während des Aufstieges:
Gipfelrast mit Bergdohlen:
Der ungefähre Verlauf des Weges am Bergrücken:

Südtirol Tag 2

Unterwegs am Karnischen Höhenweg, bei hochsommerlichen Temperaturen schwitzten wir uns zur
Sillianer Hütte hinauf.
Ausblick von ebendieser (zumVergrößern anklicken):










Abfahrt; Fahrer: Wolfgang

Südtirol Tag 1

Gemeinsamer Radurlaub mit Wolfgang und Markus im Grenzgebiet zwischen Osttirol und
Südtirol. Nach einer Anfahrt an einem heißen Sommertag in einem Auto ohne Klimaanlage
war die Tour am späteren Nachmittag entsprechend "zach". Es gäbe sicherlich noch mehr Aufnahmen
von diesem Tag, wäre mein Kamerakku voll geladen gewesen ... So sind die Fotos mit dem
wunderbaren Abendlicht "nur" in unseren Köpfen.

Wolfgang beim Aufstieg, im Hintergrund sieht man als dünne Linie den Weg.
Die 3 Zinnen als Hintergrund:

Unter Schafen ...

4 Tage im Pinzgau, 3 - für mich - neue Touren und jede Menge Schafe auf den Almen.
Da ich alleine unterwegs war, gibt es auch keine Fotos mit Biker drauf.
Dafür Schafe: flauschige, kleine und ganz viele davon ... ;-)

In Zukunft werden hier wohl vermehrt Panoramafotos auftauchen,
eine Zusatzfunktion meiner neuen Sony HX5 Kamera.
Zum Vergrößern bitte anklicken.
Ach ja, die Wege ... eine gute Mischung zwischen "geht gerade noch" und "Genuß"!

























Ein großes Dankeschön an die Firma Sport & More Unterwurzacher für den Leihhelm.
(Ja, ich habe es wirklich geschafft, auf einem Bikeurlaub meinen Helm zu vergessen!)

Donnerstag, 17. Juni 2010

Hohe Tauern

5 wunderbare Tage in Kärnten, Badewetter am Längsee, angenehme Temperaturen über 2000 m.
Mit meinem VW Bus hatte ich mein "Basislager" auf über 1700 m,
bis 2600 m konnte ich raufkurbeln, dann wurden die Schneefelder zu häufig.
Den ganzen Winter hatte ich mich schon auf diesen Weg gefreut, sich spielend
über die großen Steinplatten zu bewegen. Kaum noch hatte ich solche Freude
und Verspieltheit wie bei der ersten Abfahrt. Alles ging so leicht von der Hand,
nach einer sehr steilen Stufenpassage wurde mir beim Zurückblicken erst bewußt
das ich eine bis dato ungefahrene Stelle geknackt hatte!

Nachdem aber wohl alles ausgewogen sein muß, hatte ich am nächsten Tag eine Pechsträhne
mit meinen Schläuchen. 6 mal mit einer kleine Pumpe einen voluminösen Reifen aufpumpen ist kein Spaß.

Am 3. Biketag fuhr ich eine für mich neue Teilstrecke und wurde belohnt:
ein sanft abfallender Singletrail mit endlosen Flow in einer urwüchsigen Landschaft!

Anstatt von Bildern gibt es ein kleines Video:


Dienstag, 15. Juni 2010

Endlich Sommer!

Nach einem verregneten Mai gab es Anfang Juni das erste richtig sommerliche Wochenende.
Aus 3 verschiedenen Richtungen kommend trafen wir uns im Salzkammergut:
Mihi und Martin reisten aus Kärnten an, Johannes von Mödling, Wolfgang und ich aus der Steiermark.

Am ersten Tag mußten wir uns die wunderbare Abfahrt schwer erarbeiten:
Man biegt von der Bundesstraße am Seeufer ab und schon muß man das Rad schultern!
1100 Höhenmeter ...  tragen und schieben ... schieben und tragen ...
Wobei der Begriff "wunderbar" für den Durchschnittsbiker eher mit "unfahrbar" zu übersetzen ist.
Unzählige Serpentinen, die so eng sind, daß ohne Hinterrad versetzen kein durchfahren möglich ist,
und fast alle sind mit Steinen, Stufen und Wurzeln zusätzlich noch erschwert.
Aber wie heißt es so schön: "Des muaßt mögn!"

Mihi & Wolfgang mußten leider am Samstag noch heimwärts fahren,
Johannes guidete Martin und mich am nächsten Tag noch auf ein weiteres Highlight.
Ein großteils recht flowiger Weg, am Ende etwas ausgesetzt - meinten jedenfalls meine 2 Kumpels ;-)
Das großartige Panorama des Salzkammerguts immer inklusive!

Dank an Johannes fürs Touren ausarbeiten und mit uns teilen!

Bilder: Johannes (Action), Ich (Landschaft)


Mittwoch, 19. Mai 2010

Gardasee

Vor uns: ein langes Wochenende.
Die Idee: ein Kurzurlaub am Gardasee.
Wettervorhersage: sehr unbeständig, mit vielen Niederschlägen ...

Jeder von uns vieren (Johannes, Daniel, Wolfgang & ich) freute sich schon so sehr
auf diesen Ausflug, da war ein Aufgeben wegen einwenig Regen nicht drinnen.
Und: wer wagt gewinnt!
Es war zwar etwas kühler und unbeständiger als gewohnt, jedoch konnten wir alle
unsere geplanten Touren fahren.

Fahrer: Johannes & Ich
Fotos: Johannes, Wolfgang, Daniel & Ich


und dieselbe Stelle von hinten fotografiert:





Freitag, 7. Mai 2010

Zeitreise

Eine Zeitreise von 1982 bis 1994.

Mit 11 Jahren und dem ersten Rennrad fing alles an: ein gebrauchtes Chesini von meinem Vater.
Im Sommerurlaub ging es damit auf den Großglockner!
Inklusive meiner stylischen Sonnenbrille! ;-)

Leider gibt es von meinem ersten Mountainbike (1984; ein RWC mit 15 Gängen) kein Foto.

Ab 1988 war ich für die nächsten 4 Jahre auf einem Scott Windriver (18 Gang XT!) unterwegs.
Damit unternahm ich auch die ersten Alpinen Unternehmungen.
Das verwackelte Bild (auch mein Freund hatte damals noch eine Starrgabel!) ist eine Woche vor meiner
Matura im Seekofelgebiet entstanden.

Spielereien als Bikeguide in Griechenland.
und als letztes Bild : auch als Cross Country Fahrer kann man stylen!
Bike: Kona Explosif mit Tange Superlight Rohren, das Rad habe ich noch immer!




































Sonntag, 2. Mai 2010

Neue & alte Wege

Meiner Neugierde hab ich einen - für mich - neuen Weg zu verdanken.
Aufmerksam wurde ich durch die neue Beschilderung.
Die Karte verriet mir nicht sehr viel, außer das er entlang der
1000 m Höhenlinie verläuft. Also ausprobieren!
Will man Spaß haben muß man schon ordentlich treten, da der Weg wirklich eben am Hang entlang geht.
Auch wenn es einen vorkommt, als würde er in jeder Richtung leicht ansteigen ...
quasi ein M.C. Escher Weg ;-)
Neben Fahrspaß am schmalen Pfad bietet "er" auch schöne Ausblicke.
























Zu meiner Begeisterung trugen sicherlich auch die schon fast sommerlichen Temperaturen,
die unzähligen Grüntöne des Frühlings und der wunderbare Duft vom Wald bei!
Leider kann man beim Betrachten des Bildes nichts riechen, leider hört man auch keine Vögel Zwitschern ...

























Neben neuen Wegen stehen wie eigentlich jedes Frühjahr einige Klassiker am Programm.
2 solcher Touren konnte ich zusammen mit Wolfgang und Johannes fahren.

Johannes an der "Stiege" fotografiert aus 2 unterschiedlichen Positionen.

























Wolfgang und ich am Freitag im Hochschwabgebiet: